Sollten Sie sich über Ihr Schnarchen Sorgen machen?

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Muss man sich über Schnarchen Sorgen machen? – Diese Frage stellen sich Betroffene und auch deren Partner. In vielen Fällen sind die Sorgen unbegründet. Doch manchmal ist eine Kontrolle besser als das Schnarchen einfach nur hinzunehmen.

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass das Schnarchen harmlos ist und dass die einzige Person, die sich darüber Sorgen machen muss, der Partner des Schnarchers ist. Es scheint eher ein Zustand zu sein, der lästig und ärgerlich ist, aber nicht schädlich für die Gesundheit.

Der Grund, warum Menschen schnarchen, ist eine Anomalie in der Luftpassage: Die meisten Menschen sind in der Lage, während des Schlafes ungehindert zu atmen. Beim Schnarcher dagegen entspannt sich die Zunge oder Rückseite der Kehle jedoch bis zu dem Punkt, wo die Atemwege behindert werden. Dies verursacht Schwingungen in der Kehle, die als Schnarchen bekannt sind.

Die Wahrheit ist allerdings, dass das Schnarchen möglicherweise nicht so harmlos ist, wie es scheint. Es mag den Anschein haben, dass der Schnarcher gut schläft, da er wie eine Kettensäge schnarcht. Allerdings bekommt der Schnarcher nicht wirklich immer eine gute Nachtruhe, da der Luftstrom in der Kehle behindert ist, und dies unterbricht den Schlaf.

Harmloses Schnarchen oder obstruktive Schlafapnoe?

Wenn das Problem dauerhaft besteht und schwerer wird, kann es langfristige gesundheitliche Probleme zur Folge haben, einschließlich obstruktive Schlafapnoe. Neben den üblichen gesundheitlichen Aspekten gibt es auch soziale Aspekte. Schnarchen kann peinlich sein, und wenn Sie einen Ehepartner oder Partner haben, der mit Ihnen lebt, kann das Schnarchen ihn erheblich ärgern, da er nicht in der Lage ist, auch neben Ihnen zu schlafen.

Obstruktive Schlafapnoe ist ein Zustand, bei dem der Schlaf ständig durch Verengung (Obstruktion) der Atemwege unterbrochen wird. Von einer Schlapanoe spricht man, wenn jede Episode etwa 8 bis 10 Sekunden dauert und wenn es innerhalb einer Stunde mindestens sieben Mal zu solchen Atemaussetzern kommt. Ein Schlaf-Apnoe-Betroffener kann innerhalb einer Nacht 30 bis 300 solche Episoden erleben. Das bedeutet, dass ein Patient mit Schlafapnoe eine reduzierte Menge an mit Sauerstoff angereichertem Blut hat. Dies wiederum führt dazu, dass das Herz schneller pumpen muss.

Wegen der Unannehmlichkeiten dieses Zustands versuchen Schlafapnoe-Kranke, ihre Beschwerden zu verringern, indem sie sich zwingen, ihre Muskeln angespannt zu halten, um einen regelmäßigen Fluss von Atemluft in den Lungen zu haben. Das ist anstrengend, und der ganze Schlafprozess, der eigentlich entspannt sein sollte, führt dazu, dass der Leidende müder wird als zuvor. Es wird schwierig, ausgeruht und erfrischt aufzuwachen, wenn Sie unter Schlafapnoe leiden.

Gründe für Schnarchen

Es gibt einige Gründe für Schnarchen, die durchaus üblich sind:

  • Die Anatomie des Mundes: Bei einer von Natur aus ohnehin schon schmalen Luftpassage ist das Risiko sehr viel größer, dass sie verengt wird, und dies führt zum Schnarchen. Vergrößerte Mandeln sind eine weitere Ursache. Das gleiche gilt für einen länglichen weichen Gaumen oder einen dicken weichen Gaumen. Einige Menschen können auch abnormale Gewebe an der Rückseite der Kehle aufweisen. Raucher erleben dies oft. Alle diese Faktoren verursachen Schnarchen.
  • Schlafapnoe: Wie bereits erwähnt, führt dies zu Schnarchen und unruhigem, wenig erholsamem Schlaf. Die richtige Person, die Sie in diesem Fall konsultieren sollten, ist Ihr Arzt.
  • Nasenprobleme: Bei einigen Menschen können biologische Faktoren das Schnarchen verursachen. Wenn das Nasenbein krumm ist, ist die Nasenpassage überlastet. Dies führt zu Schnarchen.
  • Konsum von Alkohol: Konsum von Alkohol vor dem Zubettgehen versetzt den Körper in einen entspannten Zustand. Wenn die Muskeln in der Kehle sich jedoch zu sehr entspannen, behindern sie die Atemwege und verursachen Schnarchen.

Wenn Sie ein chronischer Schnarcher sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um genau herauszufinden, warum Sie schnarchen. Meist ist dabei nichts zu befürchten. Doch falls das Schnarchen ein Symptom für ein anderes gesundheitliches Problem ist, werden Sie durch eine solch Untersuchung früher darauf aufmerksam gemacht und sind so in der Lage, das Problem rechtzeitig anzugehen.

 


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